Bei Arbeitseinsätzen am Wochenende sanieren Pfadfinder, Vereinsmitglieder und Freiwillige immer wieder das Wohnhaus des Kottens. Hier halten wir fest, was geschafft wurde, neueste Einträge zuerst.
2026
Aufräumen vor der Winterpause
Lehmputz braucht Wärme zum Trocknen, und die wird es in den kommenden Monaten nicht mehr geben. Deshalb haben wir beim letzten Arbeitseinsatz des Jahres nicht weiter verputzt, sondern den Kotten für den Winter vorbereitet.
Draußen haben wir die Regenrinne und das Gerüst sauber gemacht. Eimer und Werkzeug wurden ausgewaschen, das Laub zusammengefegt und die Gitterboxen ordentlich aufgereiht.
Der Kotten im Herbst
Regenrinne sauber machen
Eimer und Werkzeug gesäubert
Mit der Leiter am Häuschen
Laub gefegt, Gitterboxen sortiert
Drinnen alles an seinem Platz
Auch im Wohnhaus wurde gründlich aufgeräumt: Material und Werkzeug sind zusammengepackt, die Böden gefegt und die Küche geputzt. So können wir im Frühjahr direkt wieder loslegen.
Gefegt und geordnet
Material an seinem Platz
Die Küche glänzt
Danke an alle, die in diesem Jahr mit angepackt haben! Sobald die Temperaturen es zulassen, geht es mit dem Verputzen weiter.
Lehmsteine und frischer Anstrich
Beim Arbeitseinsatz im September waren viele Hände gleichzeitig am Gerüst. Offene Gefache wurden mit Lehmsteinen ausgemauert, und an der Fassade wurden die Gefache weiß gestrichen.
Einige Tage später, am 23. September, ging es mit einer großen Gruppe an der Fassade weiter.
Viele Hände am Giebel
Lehmsteine für die Gefache
Ausgemauertes Gefach neben der Tür
Einsatz am 23. September
Gefache geöffnet, Balken freigelegt
Im August ging es am Giebel weiter. Vom Gerüst aus wurden Putz und alte Ziegelausmauerung aus mehreren Gefachen gestemmt, sodass die Balken dahinter freiliegen. Im Obergeschoss ist eine Brüstung unter dem Fenster bereits frisch mit Lehmsteinen ausgemauert.
Alter Putz wird aufgestemmt
Gefach unter dem Fenster geöffnet
Freigelegter Balken
Der Balken von oben
Brüstung aus Lehmsteinen
Die Giebelseite mit Gerüst
Frühjahrsauftakt am Diederichskotten
Nach einer langen Winterpause konnte am 18. April endlich wieder mit unseren Arbeitssamstagen am Diederichskotten begonnen werden. Mit viel Engagement der Helferinnen und Helfer wurde zunächst die noch vorhandene Stützkonstruktion aus dem Balkentausch zurückgebaut. Anschließend konnten die Arbeiten am Ausmauern der bislang offenen Gefache erfolgreich fortgesetzt werden.
Beginn des Arbeitssamstags: Zunächst werden die Stützbalken abgebaut.
Fachwerkwand mit offenen Gefachen während des Ausmauerns.
Helfende beim Ausmauern der Gefache an der Fassade.
Lehmputz im Innenraum
Auch im Inneren des Gebäudes ging es sichtbar voran: In der oberen Etage wurde der alte Putz entfernt und bereits eine erste Schicht neuer Lehmputz aufgetragen.
In der oberen Etage wird der alte Putz von den Wänden entfernt.
Neue Lehmsteine werden ins neue Gefache eingesetzt.
Die Winterpause blieb jedoch keineswegs ungenutzt. Der Verein hat intensiv an der Vorbereitung eines Förderantrags gearbeitet, um die Finanzierung des nächsten Abschnitts der Sanierung zu sichern, und parallel alle notwendigen Angebote sowie Gutachten für die kommenden Bauabschnitte eingeholt. Damit sind wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die nächsten Schritte planmäßig angehen zu können.
2025
Unterstützung durch Lions Club Remscheid
Aktuell wurde ein Gerüst um den Kotten gebaut, damit die Firma Zultner die Arbeiten am Giebel durchführen kann. Dort werden morsche Balken ausgetauscht und die Fassade wird weiter saniert.
Die nachfolgenden Arbeiten und das benötigte Material werden durch eine großzügige Spende des Büchermarktes des Lions Club Remscheid finanziert. Der Büchermarkt findet vom 26. bis 29. November im Allee Center statt. Wir danken dem Lions Club Remscheid herzlich für diese wichtige Unterstützung bei der Sanierung unseres denkmalgeschützten Kottens.
Der Kotten ist eingerüstet.
Baufortschritt erste Jahreshälfte 2025
In diesem Jahr haben wir an einigen Arbeitswochenenden wieder viel an unserem Kotten geschafft. Im Innenraum wurde fleißig angefangen, die Wände mit Strohmatten und Lehm zu versehen, außen wurde angefangen zu verputzen und im Häuschen wurden die Wände gestrichen und alles geputzt.
Außen verputzen
Nachdem die Lehmsteine in die Fassade gebracht wurden, konnte die erste Putzschicht angebracht werden.
Die erste Putzschicht wird auf die Lehmsteine angebracht.
Weitere Putzschichten werden auf die Lehmsteine angebracht.
Weitere Putzschichten werden auf die Lehmsteine angebracht.
Weitere Putzschichten werden auf die Lehmsteine angebracht.
Innenraum
Im Innenraum wurde fleißig angefangen, die Wände mit Strohmatten und Lehm zu versehen.
Strohmatten werden über die Wände gelegt.
Lehmputz wird mit Druck auf die Wände gespritzt.
Neuer Lehmputz wird angerührt.
Erste Wand ist vollständig mit Lehm verputzt.
Weitere Arbeiten
Neben den Arbeiten an den Gefachen müssen auch noch das Grundstück aufgeräumt und der Schutt weggebracht werden.
Schutt wird in den Hänger verladen.
Das Grundstück wird aufgeräumt.
Die Arbeiten gehen langsam, aber stetig voran. Was hier auf den Bildern zu sehen ist, ist nur der Anfang. Es bleibt noch viel zu tun: Wir brauchen noch viel Unterstützung, müssen noch einige Balken tauschen, weitere Gefache neu ausmauern und verputzen, und so weiter.
Wir freuen uns auf eure Unterstützung und hoffen, dass ihr mit uns gemeinsam den Kotten für die Zukunft saniert.
Crowdfunding und unser Plan für 2025
Letztes Jahr konnten wir dank der zahlreichen Spenden und Fördergelder die Sanierung unseres Kottens starten. Im November ist es uns dank vieler tatkräftiger Helfer noch gelungen, die neuen Balken wieder mit Mauerwerk zu füllen. Doch auch dieses Jahr haben wir viel vor.
Die Frontseite des Hauses muss von außen verputzt werden und die Elektroinstallation im Wohnraum wird komplett erneuert. Wir benötigen neue denkmalgerechte Fenster und die gesamte obere Etage muss saniert werden. Außerdem muss in Zusammenarbeit mit der Firma Zultner und der Denkmalbehörde Remscheid beschlossen werden, wie mit der Rückseite des Hauses weiter vorgegangen wird.
Alles in allem erwarten wir Kosten von ca. 50.000 €.
Wir haben ein Spendenziel von 5.000 € festgelegt. Es gilt das „Alles oder nichts“-Prinzip: Wenn die Summe nicht erreicht wird, bekommen die Spender ihr Geld zurück. Natürlich benötigen wir mehr als 5.000 €, aber über die Plattform ist es möglich, auch über das Ziel hinaus zu spenden.
Die Volksbank hat uns freundlicherweise mit einem Startbonus von 1.000 € unterstützt. Aktuell fehlen also noch 4.000 €, um das Spendenziel zu erreichen. Die Volksbank legt für jeden Spender (nicht für jede einzelne Spende) 5 € zusätzlich dazu. Damit das zählt, muss jeder Spender über einen eigenen Account spenden.
Wir sind auf jede Unterstützung angewiesen, um den Kotten als unser Gruppenheim und Kulturdenkmal zu erhalten.
Fassade des Kottens
Verputzte Wand
2024
Arbeitssamstag im Oktober 2024
An diesem Tag wurden die ersten Arbeiten an den Gefachen durchgeführt. Wir konnten zusammen mit Interessierten und Mitgliedern des Vereins einige Gefache neu verfüllen.
Wand zum Tor hin
Wand zum Tor hin
Wand zum Tor hin
Wand zum Tor hin
Wand zum Eingang
Wand zum Tor hin
Wand zum Häuschen hin
Außenansicht
Wand zum Häuschen hin
Wand zum Tor hin
Wand zum Tor hin
Außenwand der Küche
Außenwand der Küche
Küchenfenster
Wir benötigen Hilfe beim Wohnhaus!
Das Wohnhaus wird heute vor allem genutzt, um Gruppenstunden und Fahrten in unseren Pfadfindergruppen auszurichten. Es hat einen großen Hauptraum mit Ofen, eine Küche, ein Badezimmer, zwei Schlafräume unterm Dach und einen Gewölbekeller.
Leider wurde die Bausubstanz des Hauses über die letzten Jahre immer schlechter, sodass Decken eingestürzt, Wände abgebröckelt und vor allem Balken marode und instabil sind. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, das Wohnhaus nun als unser nächstes Bauprojekt anzugehen und so zu sanieren, dass es wieder von unseren Vereinen sowie den Pfadfindergruppen genutzt werden kann.
Wir haben damit begonnen, einen Großteil der Balken im Haus freizulegen, um mit einem Sachverständigen den Schaden begutachten zu können.
Der Schaden ist immens. Nach erster Schätzung beläuft er sich auf 100.000 €. Da dies unser Budget bei weitem überschreitet, sind wir auf Hilfe angewiesen.
In einem ersten Schritt haben wir uns an die Stadt Remscheid gewandt und einen Förderantrag über 40.000 € beim Land NRW eingereicht. Der Anteil der Stadt wurde uns vor wenigen Tagen in Höhe von 4.000 € zugesichert. Auch das Land hat uns über den Heimatfond mit 23.500 € unterstützt. Den verbleibenden Eigenanteil von 12.500 € konnten wir dank einer Spende der Stadtsparkasse Remscheid in Höhe von 5.000 € aus eigenen Mitteln aufbringen.
Der erste Schritt ist getan: Im Sommer 2024 konnten wir die Zimmerei Zultner aus Hückeswagen damit beauftragen, die Balken der ersten Hälfte des Wohnhauses auszutauschen. Jetzt sind wir gerade dabei, die neuen Gefache in Eigenleistung auszumauern.
Doch jetzt ist die Kasse leer!
Außenwand des Kottens
Blick in den alten Schlafbereich, wo nun ein neuer Boden benötigt wird
Neue Balken auf dem Dachboden
Außenwand der Küche
Außenwand der Küche
Wie auf den Bildern zu erkennen ist, wurde im Jahr 2024 bereits viel erreicht und renoviert. Doch es gibt noch viel zu tun. Wir benötigen finanzielle Unterstützung, damit wir uns auch im nächsten Jahr weiterhin professionelle Hilfe und Material leisten können, um die notwendigen Arbeiten durchzuführen.
Helfen Sie mit, den Kotten zu erhalten.
Spenden sind über PayPal möglich. Für eine Spendenbescheinigung schreiben Sie uns an info@diederichskotten.de.